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Sommer 26
Sommer 26
Im Mittelpunkt des kreativen Ansatzes von Balenciaga stand schon immer die Menschlichkeit. Ästhetische Strenge, ja sogar Härte, täuscht über eine physische Leichtigkeit hinweg – die Schwerelosigkeit von Kleidung, die für und um einen dynamischen Körper herum entworfen wurde. Zwischen Körper und Stoff findet ein entscheidender Austausch statt, eine sich ständig wandelnde Wechselbeziehung. In präziser Anlehnung an diese Argumentation erkunden die Kleidungsstücke hier den Raum zwischen Stoff und Form und die Luft dazwischen als dritte Dimension, die einen wesentlichen Bestandteil der Konstruktion bildet.
BACKSTAGE
Die Konstruktion steht im Vordergrund. Die Wandlung der Modelle wird auf der Ebene von Schnitt und Proportionen erreicht – durch menschliches Streben. Die skulpturale Silhouette entsteht nicht durch die innere Struktur, sondern durch den Schnitt des Materials und dessen eigene, inhärente Intentionalität – so verschmelzen Stoff, Farbe und Form zu einer einzigartigen Geste der Entschlossenheit. Strickwaren übersetzen Archivstoffe durch neue Materialien. Der charakteristische Gazar-Stoff der Maison wird neu erfunden. Blumenstickereien und Federelemente aus dem gleichen Stoff lassen den dekorativen Zweck hinter sich und verwandeln sich in ein architektonisches Element, in ein weiteres Mittel, um den Körper durch die Reinheit des Schnitts grundlegend neu zu definieren.
Im Showroom duftet ein wiederauferstandener Pariser Salon nach Getaria, dem nach Cristòbal Balenciagas Geburtsort benannten Balenciaga-Duft. Er erfüllt den Raum, unsichtbar und doch ständig präsent.